Wussten Sie, dass...

Das Gänseliesel - Wahrzeichen von Göttingen

... auf dem Göttinger Markt das meistgeküsste Mädchen der Welt steht?

Doktoranden der Universität klettern nach erfolgreicher Prüfung auf den Brunnen, um das Gänseliesel zu küssen. Das hat lange Tradition bei den Studenten und war eine Zeit lang sogar unter Strafe gestellt. An das Verbot hielt sich aber niemand und so darf das „Liesel“ heute wieder offiziell geküsst werden.

Rondell der Göttinger Nobelpreisträger auf dem Stadtfriedhof in Göttingen

... Göttingen 45 Nobelpreisträger hervorgebracht hat?

Insgesamt 45 Nobelpreisträger haben in Göttingen studiert oder gelehrt. Vierzehn von ihnen bekamen den Nobelpreis für Arbeiten und Erkenntnisse, die während ihrer Zeit in Göttingen entstanden sind. Zuletzt bekam Prof. Dr. Stefan W. Hell 2014 den Nobelpreis für Chemie.

Fahrradmengen am Hauptbahnhof Göttingen

... in Göttingen das Fahrrad das beste Verkehrsmittel ist?

Göttingen ist die Stadt der kurzen Wege. Obwohl sie eine Großstadt ist, liegen alle wichtigen Transport- und Kulturzentren dicht beieinander. Die Lokhalle grenzt als größte Veranstaltungslocation direkt an den Bahnhof an und auch die Altstadt ist zu Fuß weniger als 10 Minuten entfernt. Von dort aus sind die Stadthalle und die Theater in wenigen Minuten erreichbar.

Heinz-Erhardt-Platz in Göttingen

... Göttingen eine Hochburg der Spielfilmindustrie war?

Nach dem zweiten Weltkrieg zog es viele der populärsten Filmemacher und Schauspieler des Landes nach Göttingen. Zwischen 1946 und 1961 wurden in Göttingen mehr als 90 Filme produziert. Ehemalige Flugzeughallen fungierten als Studios und vor regionalen Kulissen entstanden filmische Kunstwerke. An diese Zeit erinnert heute der Heinz-Erhardt-Platz.

Bismarck Karzer in Göttingen

...Otto von Bismarck in Göttingen im Kerker gesessen hat?

Der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck studierte von 1832 bis 1833 an der Universität Göttingen Rechtswissenschaften. 18 Tage musste er wegen kleinerer Vergehen im „Karzer“, dem Universitätsgefängnis, einsitzen. Heute erinnern der Bismarckturm, der Bismarckstein, das Bismarckhäuschen an einen der berühmtesten Alumni Göttingens.

Gebrüder Grimm

... die Brüder Grimm in Göttingen Professoren waren?

Die unter anderem durch die Herausgabe ihrer Märchensammlung weltweit berühmt gewordenen Brüder Jacob und Wilhelm Grimm lebten und arbeiteten von 1829 bis 1837 in Göttingen. Jacob Grimm war Professor und Wilhelm Grimm war zunächst Bibliothekar und später ebenfalls Professor an der Universität. Die beiden gehörten zu den Göttinger Sieben.

Ältestes Fachwerkhaus in Göttingen

... in Göttingen eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands steht?

Göttingens Altstadt ist geprägt von historischen Fachwerkgebäuden. Das älteste unter ihnen befindet sich in der Roten Straße 25: Das gotische Wohnhaus ist auf das Baujahr 1276 datiert. Nach bisherigem Stand ist es damit das drittälteste Fachwerkhaus Deutschlands.

Das Lichtenberg-Denkmal in Göttingen

... in Göttingen der berühmteste Satiriker der Goethezeit lebte?

Georg Christoph Lichtenberg lebte, lernte und lehrte im 18. Jahrhundert in Göttingen. Berühmt geworden ist er neben seiner bahnbrechenden Forschung in der Experimentalphysik als Begründer des deutschen Aphorismus und als spitze Zunge seiner Zeit. In satirischen Schriften begegnete er dem Gedankengut seiner Epochengenossen mit Toleranz und Humor. 

Londonbus vor dem Deutschen Theater in Göttingen

... ein Londonbus durch Göttingen fährt?

In dem doppelstöckigen Londonbus macht Göttingen gleich noch mehr Spaß! Der Bus ermöglicht eine stilvolle Besichtigungstour und hat Platz für 62 Personen. Mit einem Stadtführer kann eine individuelle Tour geplant werden, die an den interessantesten Sehenswürdigkeiten vorbei und durch Göttingens schönste Stadtviertel führt.

Ritter auf einem Dach in der Göttinger Innenstadt

... auf einem Dach in der Göttinger Innenstadt ein Ritter steht?

Wer den Kopf in den Nacken legt, kann auf dem Dach des Hauses in der Weender Straße 39 einen Ritter in silber-glänzender Rüstung erkennen. Die Rüstung ist eine Hommage an eine Ritterfigur, die um 1900 das Haus geziert hat, und überragt mit ihren zwei Metern Höhe ihre historischen Verwandten deutlich.

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